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Schwelle zum Ausprobieren


COAGULATIO – Die Schwelle zum Ausprobieren – Lernen in der Bewegung

Nach der Annahme der eigenen Einzigartigkeit in der Putrificatio begegnen wir in der siebten Schwelle einem entscheidenden Schritt auf dem Weg der Transformation: dem konkreten Ausdruck des Neuen. Die Idee, das Potenzial, die innere Ausrichtung – all das hat nun Formbedarf. Es geht darum, sich der Welt zuzuwenden, sichtbar zu werden, zu experimentieren und zu lernen. Diese Schwelle markiert den Übergang von der inneren Reife in die äußere Handlung. Die Vision braucht nun Realität in der Begegnung mit der Welt.

Die Welt mitgstalten – Die Kunst des Erprobens

Die alchemistische Operation der COAGULATIO steht für das Verfestigen, Konkretisieren und im Inkarnieren. Sie symbolisiert den Moment, in dem Geistiges sich mit dem Physischen verbindet – der weiße Vogel der Sublimatio kehrt auf die Erde zurück. Doch was entsteht, ist zunächst immer unvollkommen. Diese Schwelle fordert uns heraus, Formen zu testen, Möglichkeiten zu skizzieren und dabei mit Scheitern, Unsicherheit und Improvisation zu leben. Sie ruft uns dazu auf, das Neue spielerisch zu erkunden, statt es perfekt kontrollieren zu wollen.
Die Haltung dieser Phase ist: ausprobieren, erleben, justieren – und daraus lernen.

Wachsen durch Versuch, Irrtum und Spiel

In diesem Modul begleiten wir dich dabei,

• deinen Mut zur Unvollkommenheit zu stärken
• erste Formen deines Vorhabens zu skizzieren und zu zeigen, auch wenn sie unfertig sind
• mit Methoden wie Prototyping, Simulation, Gamification und erfahrungsbasiertem Lernen zu experimentieren
• dich in neue Rollen hineinzubegeben und sie in Begegnung mit der Welt zu prüfen
• über Feedback, Stakeholder-Mapping und Spiegelung konkrete Rückmeldungen zu erhalten

Transformation braucht den Kontakt zur Realität – nicht um uns zu begrenzen, sondern um uns zu verfeinern.


DU – WIR – ES: Zwischen Annahme und Ausdruck

DU – setzt dein Neues in Bewegung – nicht als fertige Lösung, sondern als erster mutiger Versuch. Du erlaubst dir, unperfekt zu sein, Fehler zu machen, zu lernen und zu wachsen. Du entwickelst eine spielerische Haltung im Umgang mit Unsicherheit und trainierst deine Wandlungsfähigkeit im Kontakt mit der Welt.

WIR – nutzen die Kraft der Gruppe als Erprobungsfeld: für Feedback, Austausch, Spiegelung, Prototypen und Co-Creation. Wir erforschen gemeinsam, wie Zusammenarbeit zur Lernumgebung wird – nicht zur Bewertung, sondern zur Weiterentwicklung.

ES – zeigt sich im Transfer: In welchen Strukturen, Rollen und Feldern willst du das Neue erproben? Welche Systeme sind relevant? Wir lernen, die Wirklichkeit als Resonanzraum zu begreifen, in dem nicht nur unser Wirken sichtbar wird, sondern auch unser Lernen.

Facilitation-Kompetenz vertiefen

Teilnehmende der Ausbildung erweitern in diesem Modul ihre Fähigkeit, Transformationsprozesse iterativ zu begleiten. Sie lernen, mit Vorläufigkeit umzugehen, Räume für Erprobung zu schaffen und Feedbackprozesse professionell zu halten. Eine zentrale Kompetenz für Facilitation: Wirkung entsteht durch lernende Bewegung, nicht durch starre Planung.

Die Schwelle zum Ausprobieren – Wenn Bewegung zur Erkenntnis wird

Diese Schwelle lädt dich ein, ins Handeln zu kommen – nicht trotz der Ungewissheit, sondern mit ihr. Sie ist der Ort, an dem wir begreifen, dass Lernen nicht im Denken beginnt, sondern im Tun, im Spüren, im Dialog mit der Wirklichkeit.

Bist du bereit, dich der Welt voll auszusetzen und durch Erfahrung zu wachsen?

 

LEHR-FACILITATION: Iris Von Tiedemann

CO-FACILITATION: Tobias, Sommer, Philipp Haeberlin-Collet



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31. Oktober

Schwelle des Annehmens

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16. Januar

Schwelle zur Verantwortung