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Schwelle zur Fülle


SUBLIMATIO – Die Schwelle zur Fülle – Empfangen, was werden will

Nach dem bewussten Loslassen in der Erfahrung mit Modul 4 – der Mortificatio – öffnet sich mit der fünften Schwelle ein neuer Erfahrungsraum: die Leere wird zur Quelle. In der Stille, die sich nach dem Abschied einstellt, beginnt etwas zu fließen – nicht als Idee, Plan oder Ziel, sondern als Inspiration, als leises, oft überraschendes Aufsteigen von Bildern, Impulsen, Atmosphären. Die Sublimatio markiert die Wende von der Tiefe in die Höhe: erlebt wie ein Erweiterungsprozess, in dem sich das Erlebte verwandelt, geklärt und neu ausrichtet. Wir begegnen hier dem inneren Aufstieg, der nicht in der Abhebung, sondern im Durchdrungen-Sein gründet.


Sich öffnen für das Neue – Die Kunst, Fülle zu empfangen

Die alchemistische Operation der SUBLIMATIO steht für die Wandlung vom Stofflichen ins Geistige: Das Alte ist verglüht, das Neue ist noch nicht geformt. In diesem Zwischenraum entsteht die Möglichkeit, uns als Empfänger:innen eines größeren schöpferischen Impulses zu erleben – nicht als Macher:innen, sondern als Resonanzkörper. Doch Fülle will ausgehalten werden. Die Herausforderung dieser Schwelle liegt im Zulassen der Vielfalt, ohne sich darin zu verlieren. Sie liegt darin, nicht sofort zu greifen, zu bewerten oder auszuwählen – sondern den inneren Raum zu halten, in dem das Neue entstehen kann.

Wir üben in diesem Modul:

• Lebendigkeit zuzulassen, auch wenn sie formlos oder ungewohnt erscheint

• Offenheit und Neugier zu kultivieren für das, was sich zeigen will

• Dissoziation als Zeugenschaft bewusst einzusetzen, um nicht in der Fülle zu versinken

• Visionen und Bilder zu deuten – und ihnen Sprache zu geben

• In der Natur auf “Empfang” zu gehen, um das Wesentliche zu empfangen


DU – WIR – ES: Wahrnehmung erweitern, Möglichkeiten halten

DU – erlebst dich als Empfänger:in von inneren Impulsen, Träumen, Sinneseindrücken, atmosphärischen Feldern. Du lernst, zwischen Resonanz und Reaktion zu unterscheiden und das entstehende Neue nicht zu bewerten, sondern zu bezeugen. In der Meditation, im Rückzug, in der Natur öffnest du dich der Quintessenz deines Lebens.

WIR – arbeiten im gemeinsamen Erfahrungsraum mit der Spannung zwischen individueller Wahrnehmung und kollektiver Energie. Wie lässt sich Fülle gemeinsam halten, ohne Überforderung, ohne Wettbewerb, ohne Rückzug? Wie entsteht Verbindung in der Weite? Gemeinsam erforschen wir, wie neue Ideen und Perspektiven durch Gruppenprozesse hindurch entstehen können – ohne sofort festgelegt zu werden.

ES – zeigt sich in der Frage nach Inspiration in Organisationen, Teams, Gesellschaft: Wie öffnen wir Räume, in denen Innovation nicht aus Kontrolle, sondern aus innerem Raum erwächst? Wie gestalten wir Zukunft, ohne sie zu überplanen? Und wie erkennen wir die Zeichen des Zeitgeists – nicht analytisch, sondern intuitiv?


Facilitation-Kompetenz vertiefen

Teilnehmende entwickeln in diesem Modul ihre Fähigkeit, emergente Prozesse wahrzunehmen, zu halten und zu übersetzen. Sie lernen, mit Ungewissheit zu arbeiten, kreatives Potenzial zu erkennen und Räume für Inspiration zu gestalten. Diese Qualität ist zentral für transformative Facilitation: präsent sein für das, was entstehen will – ohne es zu instrumentalisieren.


Die Schwelle zur Fülle – Wenn die Leere zur Quelle wird

Dieses Modul ist ein Geschenk – aber eines, das nicht einfach zu halten ist. Es fordert unsere Reife im Umgang mit Ungewissheit, unsere Bereitschaft zur inneren Zeugenschaft und unsere Fähigkeit, Inspiration zu empfangen, bevor wir handeln.


Bist du bereit, die Fülle zuzulassen – und dem Neuen Raum zu geben?

LEHR-FACILITATION: Iris Von Tiedemann

CO-FACILITATION: Dr. Loretta Würtenberger | Adrian Wagner

 
 





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26. September

Schwelle des Loslassens

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31. Oktober

Schwelle des Annehmens